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Traditionelle Waadtländer Rezepte

Traditionelle Waadtländer Rezepte

Für alle Geniesser

Die zahlreichen lokalen Produkte sind Zeugen einer regionalen Lebensweise. Sie illustrieren die Arbeit von passionierten Frauen und Männern, die das Beste, das die Natur zu bieten hat, durch ihr Wissen verfeinern und veredeln.

Lokale Produkte prägen die Identität einer Region. Die Gerichte, die wir essen, und die Rezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, charakterisieren die Kultur und die Traditionen eines Ortes.

Die Entdeckung lokaler Gerichte bedeutet oft an sich schon eine Art von Tapetenwechsel. Die Aromen und Gewürze in der reichhaltigen und vielfältigen Palette von Produkten lassen uns bereits bei deren Genuss auf eine Reise gehen.    

Kochen kann als eine Kunst angesehen werden, von der wir Ihnen etwas vermitteln möchten. Unternehmen Sie eine Reise durch die Rezepte und erleben Sie den Duft des Waadtlandes und seiner Produkte, liebevoll zubereitet von all jenen, die die Waadtländer Alpen so einzigartig machen.

La salée Ormonanche

La Laiterie du Petit Diable in Les Diablerets

Zutaten :
-        1 Packung Mürbeteig 
-        Mehl
-        Brauner Zucker (wenn möglich der Marke Graeffe)
-        Butter
-        2 dl Rahm (Doppelrahm ist noch besser)
-        1 dl weisser Tafelwein
-        Zimt

Den Mürbeteig[mtw1]  auf ein Backblech legen, den Boden mit einer Gabel einstechen.
Mit dünnen Schichten und Butterlamellen wie folgt belegen:
1 Lage Mehl, 1 Lage brauner Zucker, 1 Lage Butter, 1 Lage Mehl, 1 Lage brauner Zucker, 1 Lage Mehl, 1 Lage brauner Zucker, 1 Lage Butter
Mit Zimt bestreuen.
Wein und Rahm mischen und über den Kuchen giessen.

Im auf 200°C vorgeheizten Ofen 35 Minuten backen.
 

Le taillé aux greubons

Bäckerei Charlet-Ançay in Gryon

Für den Teig  
- 1500 g Mehl
- 700 cl Wasser
- 50 cl Milch 
- 75 g Butter 
- 50 g Hefe 
- 150 g Zucker

Mischung
- 200 g Butter
- 400 g Waadtländer Greubons ("Greubons" bezieht sich auf den Rückstand aus dem Schmelzen von Schmalz).

Alle Zutaten mischen.
Wenn der Teig fertig geknetet ist, ein Rechteck auswallen (Format A4-Blatt) und auf einem Blech in den Kühlschrank stellen. 1 Stunde ruhen lassen.
Danach den Teig der Länge nach auf die doppelte Grösse auswallen (2 A4-Blätter).  

Die Butter- und Greubons-Mischung auf der Hälfte verteilen und mit der anderen Hälfte verschliessen (Grösse eines A4-Blattes).
Das Ganze wiederholen, bis eine Länge von 3 A4-Blättern erreicht ist.
Die ausgewallte Masse von beiden Enden gegen die Mitte falten, ohne dass sie sich überschneiden, dann in die Hälfte falten und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Prozess wiederholen und für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.  

Am Ende den Teig 1 cm dick auswallen, die Greubons in der gewünschten Form ausschneiden und auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.

Im Umluft-Backofen bei 210°C backen, wenn sie goldbraun gebacken sind, herausnehmen und geniessen!
 
 

La soupe aux pois et sa cochonnaille

Restaurant l'Etable in Gryon

Zutaten
- 500 Gramm gelbe Erbsen
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Schweinefuss
- 200 Gramm Speck

Die Erbsen 12 Stunden lang einweichen.
Die gehackte Zwiebel in etwas Rapsöl mit dem ganzen Knoblauch andünsten. Die Erbsen, den Schweinefuss und den Speck zugeben und mit Wasser bedecken.
Salzen, pfeffern und auf kleiner Hitze unter regelmässigem Rühren mindestens 2 Stunden schmoren lassen.
Das Fleisch herausnehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Den Speck tranchieren und das Fleisch des Schweinefusses vom Knochen lösen.
Die Suppe je nach Wunsch mixen und nachwürzen.
Das Fleisch in einer Schüssel verteilen und die Suppe darüber giessen.
Guten Appetit.
 

Le Bitter des Diablerets

Der Diablerets-Bitter ist eine Mischung aus Enzian, Orangenschalen, Bergkräutern und 50 verschiedenen Wurzelsorten.
Seit dem 19. Jahrhundert wird er nur noch im Waadtländer Chablais konsumiert. Es wurden Versuche unternommen, um ihn etwas weiter zu vermarkten, sie blieben jedoch ohne Erfolg. Es ist immer noch ein sehr typisches Getränk unserer Region.
Der Diablerets-Bitter wird im Allgemeinen als Aperitif oder Digestif serviert.
Als Aperitif wird er mit Eis und manchmal mit Mineralwasser getrunken, oder auch mit Likör aus schwarzen Johannisbeeren. Als Verdauungsschnaps wird er pur getrunken.
In einer neuen Version aus den 80ern, findet man ihn unter dem Namen "Surf" : 1/3 Bitter, 2/3 Coca Cola.

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